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Ehre, wem Ehre gebührt

Berlinale 2012

Eintrag vom von Dina Maestrelli

Frau Kramer, singende Hippie-Mom, kochende Spießbürgerin, Prada-tragende Teufelin und leidende Liebende jenseits von Afrika: Meryl Streeps Karriere in wenige Worte zu fassen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Zu viele denkwürdige Rollen hat die wunderbare Mary Louise, wie sie wirklich heißt, aus New Jersey in ihrer langen Karriere bereits verkörpert. Gefühlte drei Mal pro Jahr wird sie für ihre Darstellungen für den Oscar nominiert - die Statistik weiß es besser: Zwei Oscars (für Kramer gegen Kramer und Sophies Entscheidung) hat sie bereits, weitere 14 Male blieb es bei einer Nominierung. Und dass es 2012 ohne Oscar-Nominierung für Meryl Streep abgehen wird, ist schwer vorstellbar, schließlich kommt sie als Iron Lady Margaret Thatcher ins Kino - und es ist fast gruselig, wie überzeugend es ihr gelingt, in die Haut der berüchtigten Eisernen Lady zu schlüpfen. Die Berlinale geht jedenfalls mal auf Nummer sicher und ehrt die wandelbare Schauspiel-Lady nicht nur mit einer Hommage im Rahmen des Festivals sondern auch gleich mit den Goldenen Ehrenbären. Recht so.

1 Kommentar

super Frau!

Ich finde Meryl Streep großartig. Ihre Rollen verkörpert sie ausgezeichnet und Oscar Nominierungen sind für mich für sie schon sicher! Und ihren Dritten Oscar holt sie sich bestimmt! viel Glück Meryl!

5. Januar 2012
00:03 Uhr

von Aniita

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