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Digital verjüngt: Robert De Niro im neuen The Irishman-Trailer

Eintrag vom von Nicholas Wemer

Über mehrere Jahrzehnte erstreckt sich die Handlung von Martin Scorseses erstem Netflix-Film. Im neuen Trailer werden nun die Alterungsprozesse deutlich, die Robert De Niro, Al Pacino und Joe Pesci durchmachen.

Bereits nach der allerersten Nachricht, dass Martin Scorsese nicht nur ein weiteres Gangster-Epos drehen, sondern mit Robert De Niro, Al Pacino, Joe Pesci und Harvey Keitel dafür auch noch einen geradezu unwahrscheinlich hochkarätigen Cast vereinen würde, war die Vorfreude riesig. Im Mittelpunkt von The Irishman, der mit einer Laufzeit von dreieinhalb Stunden der bisher längste Netflix-Film überhaupt werden soll, steht die Ermordung des legendären Gewerkschaftsführers Jimmy Hoffa (Al Pacino). Dabei folgt der Film der Lebensgeschichte des Mafia-Killers Frank Sheeran (Robert De Niro), der in dem Fall als Hauptverdächtiger galt und kurz vor seinem Tod auch seine Täterschaft gestand.

Weil sich die Handlung von The Irishman über mehrere Jahrzehnte erstreckt, wurden bei der – angeblich mit gigantischen 159 Millionen US-Dollar budgetierten – Produktion Visual Effetcs eingesetzt, um den Alterungsprozess der handelnden Figuren darzustellen. Dass das mitunter eine heikle Angelegenheit ist, die entweder – wie zuletzt bei Samuel L. Jackson in Captain Marvel – gut, mitunter aber auch ordentlich ins Auge gehen kann, ist bekannt. In schlechter Erinnerung bleibt beispielsweise Jeff Bridges' jüngeres Selbst in Tron: Legacy oder die jugendliche Version von Johnny Depp im letzten Fluch der Karibik-Teil. So überrascht es gar nicht so sehr, dass selbst Regisseur Scorsese im Laufe der Produktion öffentlich zur Sprache brachte, dass er sich durchaus Sorgen mache, ob die Alterungseffekte am Ende gut rüberkommen würden. Anhand des neuen Trailers kann sich nun jeder selbst ein Bild davon machen:

 

 

 

Besonders deutlich werden die Altersunterschiede im direkten Vergleich:


The Irishman landet am 27. November auf Netflix. Ob der Film hierzulande auch auf der großen Kinoleinwand zu sehen sein wird, ist noch unklar.

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