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Star Trek

Star Trek

Action, Science-Fiction. USA 2008.

Regie: J.J. Abrams
Mit: Zachary Quinto, Chris Pine, Eric Bana

Faszinierend: Die kultigste aller Raumschiff-Crews übernimmt wieder die Brücke der Enterprise. Und die oberste Direktive lautet: Fadisieren verboten! Mit Maximum Warp und einem sexy, jungen Ensemble erobert Regisseur J.J. Abrams neue Quadranten, fremde Galaxien und die Herzen der Trekkies!

Filmstart: 8. Mai 2009

 

Das Weltall. Unendliche Weiten. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Und das Beste ist: Eine glückliche Fügung im Hollywood’schen Raum-Zeit-Kontinuum lässt uns Bekanntschaft mit den jungen Ausgaben ­unserer Lieblingsraumfahrer Kirk, Spock & Co. machen. Die sind anfangs aber gar nicht so, wie wir sie kennen und bewundern. Klein Kirk ist ein milchgesichtiger Lausbub, der im staubigen Niemandsland von Iowa als Rowdie unangenehm auffällt. Eine Angewohnheit, von der er auch später nur schwer lassen kann. Alles andere als emotionslos verläuft auch die Kindheit von Spitzohr Spock: Sehr zum Missfallen seines strengen Vaters Sarek hat der Halbvulkanier seine Gefühle nicht immer so unter Kontrolle, wie wir es erwarten würden. Auf der Sternenflottenakademie in San Francisco treffen Jim Kirk (Chris Pine) und Spock (Zachary Quinto) erstmals aufeinander - und schon fliegen die Fetzen. Kadett Kirk hält sich beim Kobayashi-Maru-Test, der Simulation einer ausweglosen Situation, nicht ganz an die von Spock definierten Spielregeln, was sich der Vulkanier natürlich nicht einfach so gefallen lässt. Kirk steht also kurz vor seinem Rauswurf aus der Akademie, als ein Notruf die Föderation alamiert. Endlich Action ganz nach dem Geschmack von Kirk - doch sein Tatendrang muss warten: Ausgerechnet er wird keinem Kommando zugeteilt und soll während der Krise untätig herumsitzen, bis über die ihm zur Last gelegten Verfehlungen entschieden werden kann. Nur dem Einfallsreichtum von "Pille" Dr. Leonard McCoy (Karl Urban) hat es Kirk zu verdanken, dass er doch eine Chance bekommt, sich als Offizier der Sternenflotte zu bewähren: Mit einem Trick schummelt Pille seinen Freund an Bord der Enterprise, die unter dem Kommando von Captain Pike (Bruce Greenwood) steht. Der ist als Vertrauter von Kirks verstorbenem Vater dem rebellischen Draufgänger grundsätzlich recht wohl­gesonnen - ganz im Gegensatz zum 1. Offizier: Schon wieder stehen sich Hitzkopf Kirk und ein zunehmend unbeherrscht wirkender Spock knurrend gegenüber. Viel Zeit, sich gegenseitig ans Bein zu pinkeln, bleibt jedoch nicht. Der finstere ­Romulaner Nero (Eric Bana) fordert die ­gesamte Aufmerksamkeit der Streithanseln, droht er doch mit der Zerstörung Vulkans ...

Die Geburt einer Legende. Unter dem Kommando von J.J. Abrams, der mit TV-Serien wie Alias und Lost das Fernsehen der letzten Jahre wesentlich geprägt hat, beamen wir uns endlich wieder auf die Enterprise - das berühm­teste Raumschiff dies- und jenseits der Milchstraße. Junge Stars schlüpfen in die Rollen der alten Haudegen und sorgen für einen fulminanten Neustart der Star-Trek-Serie, der in den letzten Jahren etwas der Schwung abhanden gekommen ist. Kirk und Spock sind noch Lichtjahre davon entfernt, als unschlagbares Team aufzutreten; Scotty (Simon Pegg) muss auch erst auf ­einer Station am Ende der Galaxie aufgegabelt werden; aber Lt. Uhura, Chekov und Sulu (Zoe Saldana, Anton Yelchin, John Cho) haben ihre Plätze auf der Brücke schon fest im Griff - von kleinen Verständigungsschwierigkeiten mit dem Bordcomputer ­einmal abgesehen. Für eine geregelte Hofübergabe an die "Next Generation" ohne das Blut von Trekkie-Puristen zu sehr in ­Wallung zu bringen sorgt einerseits Leonard Nimoy, der noch einmal den alten Spock gibt, und andererseits die liebevolle Sorgfalt, mit der die Filmemacher die Geschichte des Star-Trek-Universums neu geschrieben ­haben. Und dass wir hier erst am Beginn einer ganzen Reihe von Abenteuern der neuen, ­alten Enterprise-Crew stehen, scheint so gut wie sicher. Schön, denn es gibt noch so viel zu entdecken zwischen Neutraler Zone und dem Alpha-Quadranten.

Text:  Dina Maestrelli

SKIP-Tipp

Für das Wagnis, Raumschiff Enterprise abzustauben und Kirk & Spock aus der Versenkung zu holen, hat sich J.J. Abrams ja an sich schon die Tapferkeitsmedaille der Sternenflotte verdient. Doch dafür, dass er das Kunststück schafft, Trekkie-Puristen und einer neuen Generation von Star-Trek-Fans gleichermaßen die Glückshormone einschießen zu lassen, dafür machen wir ihn gleich zum Admiral ehrenhalber.

SKIP-Tipp von Dina Maestrelli

Credits

Titel Star Trek
Originaltitel Star Trek
Genre Action/Science-Fiction
Land, Jahr USA, 2008
Regie J.J. Abrams
Drehbuch Roberto Orci, Alex Kurtzman basierend auf der TV-Serie Raumschiff Enterprise von Gene Roddenberry
Kamera Daniel Mindel
Schnitt Maryann Brandon, Mary Jo Markey
Musik Michael Giacchino
Produktion Damon Lindelof, J.J. Abrams
Darsteller Zachary Quinto, Chris Pine, Eric Bana, Chris Hemsworth, John Cho, Anton Yelchin, Winona Ryder, Leonard Nimoy, Simon Pegg, Zoe Saldana, Karl Urban, Bruce Greenwood, Jennifer Morrison
Verleih UPI

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

6 Kommentare

also

der Film wird sicher der Hamma ich check nua ned warum auf Skip immer noch der Teaser da ist und ned der Trailer wo es denn Trailer doch schon ein halbes Jahr auf diversen Sites gibt... dort lassen sich einige geile Szenen sehen...

James Tiberius Kirk als Kind... später dann Spock im Kampf mit Kirk...
ich glaube der Film wird nicht nur für Trekies sehenswert sein...
ich sage schon mal im vorhinein gutes Popcorn Kino...

wie er wirklich ist sehen wir ab Mai ;)

1. März 2009
20:10 Uhr

von Alec20

Für Fans und Newbs

Kurz zusammengefasst:
J.J. Abrams hat es geschafft, einen Film zu erschaffen, den Fans und Freunde von Star Trek milde stimmt und Kinobesucher ohne Vorwissen wahre Freudensprünge machen lässt.

Durch den Spagat - neues alternatives Universum - ist es dem Regisseur gelungen, viele neue Möglichkeiten für zukünftige Filme zu schaffen, ohne die alte Serie in ein Paradoxon zu verwandeln.

Ohne zu viel verraten zu wollen: Der Film hat alles, was einen Sci-Fi-Freund erfreut:
- Großartige Weltall-Aufnahmen
- Schlachten
- Mann-gegen-Mann-Kämpfe
- Old Stuff Insider, die auch die Unwissenden amüsiert
- Einen Schauspieler der alten Riege, der sich einen genialen Gastauftritt gibt
- ein kleines bisschen Looove
- ein kleines bisschen Sex
- und eine ganze Portion Humor.

Ich hoffe auf viele weitere Fortsetzungen auf diesem Niveau.

10. Mai 2009
00:07 Uhr

von alexkommadie

Der Kult geht weiter - besser denn je!!

Wahnsinn - J.J. Abrams hat einfach alles richtig gemacht!! Man muss sich nur vorstellen, was bei so einem Kult-Thema alles schiefgehen hätte können!! Die Trekkies hatten nicht umsonst vorab schwere Bedenken gegen diesen Restart. ABER: Es passt, sitzt - und macht soooo viel Spaß, dass man die Fortsetzungen gar nicht mehr erwarten kann!! J.J., du bist der Größte, danke, live long and prosper!

18. Mai 2009
17:47 Uhr

von Virago95

Ein fabelhafter Spock!

Zachary Quinto hat den Spock perfekt gespielt. Auch Leonard Nimoy ist mit seinen 78 Jahren einfach noch top fit und begeisterte mit einer wahnsinns Präsenz. Er spielt auch in Fringe (ebenfalls eine J.J. Abrams Serie) einen sehr eindrucksvollen Charakter (William Bell).
Von beiden Schauspielern werden wir noch einiges zu sehen bekommen.

22. Mai 2009
12:41 Uhr

von Knolli6

gelungenes Prequel

Ich nehme vorweg, dass ich als bekenndender Trekkie massive Vorbehalte gegen ein Prequel nach so langer Zeit hatte. Dennoch wurde ich positiv überrascht. Ausgezeichnet ausgesuchte und entsprechend agierende Darsteller schafften es sogar, in diesen modernen Zeiten dem Streifen etwas von der liebenswerten Nostalgie zu verleihen, die Fans von Kirk, Spock und McCoy nunmal lieben. Besonders die Darsteller von McCoy und Spock blieben extrem dicht an den Originalen, sodass man sogar typische Gestiken und Redewendungen erkennen konnte. Herzerfrischend auch der Computer, der den russischen Akzent des Chekov erst beim zweiten Anlauf verstehen kann...
Einzig die "alternative Zeitlinie" ist nicht so ganz nach meinem Geschmack, da sie mit wenigen Kniffen vermieden hätte werden können. Wozu man sich die Mühe macht, den Anschluss an die bisherigen Star Trek Filme unmöglich zu machen, weiß ich nicht. Es hätte bloß Spocks Mutter überleben müssen, und schon hätte man spielend zu Serie und bisherigen Filmen "parallel schalten" können.
Aber was solls? Wer sich erinnert- Spock ist ja auch schon mal gestorben und Dank zahlreicher Trekkie-Proteste in Star Trek 3 mittels Genesis reanimiert worden...
Die Zukunft steht in den Sternen.

30. Mai 2009
23:23 Uhr

von gothicvoice

Sternen Krieg einmal anders

ein star trek film anderer art. hier wird nämlich auch das leben der geburt, des kindesalters und die zeit des jugendlichen von james tiberius kirk beschrieben und das sehr spannend und gut, was man von den vorläufern nicht kennt. als nicht sehr großer star trek film fand ich ihn sehr spannend, nicht zu kitschig und doch sehr ernst und ehrlich gespielt, nicht nur was Chris Pine, sondern auch Zachary Quinto anbelangt. Deswegen meiner Meinung nach 2 sehr gut verdiente punkte in der skip bewertung

31. Mai 2009
12:56 Uhr

von Philipp87

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