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Der Hobbit: Smaugs Einöde

The Hobbit: The Desolation of Smaug

Abenteuer, Fantasy, Literaturverfilmung. Neuseeland, USA 2013. 162 Minuten.

Regie: Peter Jackson
Mit: Martin Freeman, Richard Armitage, Evangeline Lilly, Ian McKellen

Jetzt wirds richtig heiß: Im zweiten Teil von Peter Jacksons zweiter Mittelerde-Trilogie nach J.R.R. Tolkien gibts für Hobbit Bilbo und seine Zwergen-Freunde das erste Zusammentreffen mit dem fürchterlichen feuerspeienden Drachen Smaug - aber auch ein Wiedersehen mit Elbenprinz Legolas! Großartig episches Fantasy-Kino mit Martin Freeman, Richard Armitage, Orlando Bloom und natürlich dem magischen Ian McKellen.

Filmstart: 12. Dezember 2013

Die allergrößten Abenteuer kommen immer am überraschendsten. Das musste auch der gemütliche Hobbit Bilbo Beutlin (Martin Freeman) feststellen, der sich von einer Horde unfrisierter Zwerge breitschlagen ließ, sie auf eine schwierige, fast unmögliche Mission zu begleiten: Vor vielen Jahren hat der riesige Drache Smaug die Zwerge aus ihrem unterirdischen Königreich Erebor vertrieben und sich dort, inmitten ihrer unermesslichen Schätze, niedergelassen. Und nun will Thorin Eichenschild (sexy Richard Armitage, würdiger Nachfolger von Viggo "Aragorn" Mortensen), der Enkel des damaligen Königs, sein Reich zurückerobern. Zahlreiche Konflikte mit der vielfältigen, meist nicht gerade wohlmeinenden Flora und Fauna von Mittelerde haben die anfangs recht inhomogene Reisegruppe mittlerweile zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammengeschweißt, sogar der stolze Thorin hat verstanden, warum Zauberer Gandalf (Ian McKellen) ausgerechnet den mickrigen Hobbit als Gefährten ausgesucht hat. Doch für Freundschaftsbekundungen bleibt wenig Zeit, denn schon am Anfang des zweiten Teils wartet die nächste gefährliche Etappe: der Trip durch den Düsterwald, in dem ein Schwarm gigantischer Spinnen lebt, die in den Zweibeinern eine echte Delikatesse sehen.
Die dramatische Rettung vor den achtbeinigen Monstern bringt sie jedoch vom Regen in die Traufe: Die Zwerge werden von den Waldelben unter König Thranduil (Lee Pace) gefangengenommen, die Eindringlingen prinzipiell feindselig gegenüberstehen. Zwar gelingt es Bilbo, die Zwerge zu befreien - aber damit sind sie immer noch längst nicht am Ende ihres Weges, am Einsamen Berg, in dessen Inneren der schreckliche Smaug langsam erwacht …

Hobbits & Heroes. J.R.R. Tolkiens Roman Der Hobbit, die Vorgeschichte zu seiner berühmten Trilogie Der Herr der Ringe, war nur ein vergleichsweise dünnes Buch - aus dem Peter Jackson mit viel Hingabe, Hintergrundwissen und Fantasie einen epischen Prequel-Dreiteiler erschaffen hat. In Teil 2 gibts endlich den ersten Blick auf den gigantischen Drachen Smaug, der via Motion Capture von keinem geringeren als Benedict "Sherlock" Cumberbatch verkörpert wird, und dessen Aussehen so derart geheim ist, dass ihn bis kurz vor Filmstart nicht mal die NSA zu sehen kriegt. Ein vertrautes Gesicht gibts aber auch: Des Elbenkönig Thranduils Sohn ist nämlich kein anderer als ein gewisser Legolas (Orlando Bloom), der, gemeinsam mit der wehrhaften Elbin Tauriel (Evangeline Lilly) für einige denkwürdige Szenen verantwortlich zeichnet.

Text:  Gini Brenner

Credits

Titel Der Hobbit: Smaugs Einöde
Originaltitel The Hobbit: The Desolation of Smaug
Genre Abenteuer/Fantasy/Literaturverfilmung
Land, Jahr Neuseeland/USA, 2013
Länge 162 Minuten
Regie Peter Jackson
Drehbuch Fran Walsh, Philippa Boyens, Peter Jackson, Guillermo del Toro basierend auf dem Roman von J.R.R. Tolkien
Kamera Andrew Lesnie
Schnitt Jabez Olssen
Musik Howard Shore
Produktion Peter Jackson, Fran Walsh, Zane Weiner
Darsteller Martin Freeman, Richard Armitage, Evangeline Lilly, Ian McKellen, Orlando Bloom, Lee Pace, Luke Evans, Cate Blanchett, Aidan Turner, Stephen Fry, Graham McTavish, James Nesbitt, Sylvester McCoy, Peter Hambleton, William Kircher, Adam Brown, Mikael Persbrandt, Jed Brophy, Stephen Hunter, Mark Hadlow, John Callen, Ken Stott, Dean O'Gorman, Mikael Persbrandt, Ryan Gage, Manu Bennett
Stimmen in der OV Benedict Cumberbatch
Verleih Warner

Bewertung

Humor  
Action  
Spannung  
Anspruch  
Romantik  
Erotik  

7 Kommentare

Flotter als Teil 1

Nach dem seeeeehr langsam erzählten 1. Teil konnte es ja nur besser werden, gutes Sitzfleisch ist bei 160 Min natürlich trotzdem nötig. Etwas enttäuscht bin ich von der Ankündigung, dass Benedict Cumberbatch den Drachen "spielt": Der Drache an sich ist zwar super, aber wo bitte ist das Spiel von Cumberbatch?? Sogar seine tolle Stimme wurde bis zur Unkenntlichkeit verfremdet ...

13. Dezember 2013
08:36 Uhr

von Haubenkoch

Natürlich ist er besser als Teil 1, aber reicht das...?!

Gleich mal vorweg: 20 min weniger und dafür eine etwas straffere Erzählweise, gepaart mit weniger Geschwätzigkeit ( besonders im Hinblick auf Smaug...), hätte dem gesamten Film durchaus gut getan.
Darüber hinaus glänzt er aber mit einer geradezu ätherischen Bildsprache ( ganz besonders in HFR und 3 D ), die ihresgleichen sucht, und gleichzeitig das maximum des derzeit möglichen darstellt.
Wobei mich die oft konstruiert wirkende (epische?) Handlung, jetzt nicht so vom Hocker riss.
Besser als Mittelmaß,aber gut ?!
Freue mich aber bereits riesig auf das zweigeteilte Finale :)
Prädikat: sehenswert ( unbedingt in HFR und 3 D ansehen, ist eine Klasse für sich )
3,5 Sterne

13. Dezember 2013
14:16 Uhr

von filmkritik

... einzige Empfehlung: 9euro verwenden um das Buch zu kaufen

Nach dem ersten Teil, den ich eher im Genre "Kinderfilme" ansiedeln würde, dachte ich der zweite Teil kann einen gientlich nicht noch mehr enttäuschen wie der erste, aber ich wurde eines besseren belehrt. Ich will gar nicht mit bekrittelungen anfangen da dies wohl in eine Hasstirade auf Peter Jackson, der nebenbei bemerkt seit brain dead nicht einen einzigen akzeptablen Film zustande gebracht hat, ausarten.
In diesem Sinne kauft und lest das Buch, das ist sicher besser angelegtes Geld als dieses schwachsinnige popcornkino das mit JRR tolkiens Mittelerde ungefähr so viel zu tun hat wie Megan Fox mit Schauspielerei.
LG

17. Dezember 2013
16:44 Uhr

von Duder

Hobbit 2----Empfehlung

Total Gelungen:Gute Effekte,spannend erzählt,die lange Laufzeit merkt man gar nicht

31. Dezember 2013
00:29 Uhr

von robertocarlos

Peter, bleib bei deinen Ringen

Peter Jackson hätte der Versuchung wiederstehen sollen, den Hobbit zu verfilmen. Auch wenn Teil 2 nicht komplett versagt - gegenüber der LOTR-Trilogie ist Der Hobbit ein trauriger Abklatsch ...

3. Januar 2014
09:24 Uhr

von Virago95

Hobbit 2

Peter Jackson ist grandios und hat beide Filme mal super umgestetzt .... Schwer zu sagen on LOTR besser war, weil was ganz anderes !!!! Das ist eine andere Geschichte aus Mittelerde, nicht so düster und echt sehr gut gemacht ... ich hoffe Peter Jackson macht noch mehr Mittelerdefilme ... zu erzählen gäbe es ja genug (wer die Bücher von Mittelerde kennt) ... Trauriger Abklatsch ??? tja, kann ich nur sagen - LEUTE DAS SIND FILME ZUR UNTERHALTUNG !!! und wenns euch nicht gefällt seht es euch nicht an ... wer eher auf Brain Dead abfährt - da kann ich dann gar nix mehr dazu sagen weil .... tja

9. Januar 2014
16:44 Uhr

von magumba

@magumba

nicht gleich angrührt sein, wenns einem anderen nicht so gut gefällt, wie einem selber. Und bitte um erklärung, wie das gemeint ist: "und wenns euch nicht gefällt seht es euch nicht an". Also lieber lästern, ohne den film gesehen zu haben??

9. Januar 2014
16:59 Uhr

von Virago95

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