Last Girl on Earth

Interview mit Rihanna zu Battleship

Mit weltweit über 30 Millionen verkauften Tonträgern ist sie einer der erfolgreichsten weiblichen Superstars dieses Planeten, ihr aktuelles Album Talk That Talk wurde in Österreich mit Gold ausgezeichnet. Jetzt ist sie in Battleship auch noch die einzige Frau, die mithilft, die Erde zu retten: Ein SKIP-Talk unter Mädchen über Männer in Uniform und über das echte Rihanna-Feeling.

SKIP: Du arbeitest in Battlefield mit zwei extrem heißen Schauspielern zusammen, Taylor Kitsch und Alexander Skarsgård. Wie wars?

Rihanna: Oh, vor allem Alex ... darf ich ehrlich sein? Auf einer Skala von eins bis zehn ist er eine glatte Elf! Können wir bitte nur über ihn reden? Frag mich doch ein paar Sachen über ihn! (lacht)

SKIP: War er der Grund für deine Zusage?

Rihanna: (wird rot) Das nicht ... aber er ist so ein Gentleman! Ich bin ein Riesenfan von ihm, ich find ihn toll in True Blood, und ihn jetzt am Set zu treffen fühlte sich richtig unwirklich an. Als er auf mich zukam, hab ich unwillkürlich den Atem angehalten. Ich meine, wie kann jemand so perfekt sein? Das nervt schon fast! (lacht)

SKIP: Wie kams eigentlich zu diesem Job, wolltest du schon länger bei einem Film mitmachen?

Rihanna: Ja, und ich habe auch viele Angebote bekommen. Einige Rollen waren schrecklich, andere einfach nicht die richtigen. Dann gabs einige, die ich total super fand, aber die für mich als Anfängerin einfach zu groß waren. Ich habe viele Hauptrollen abgelehnt, weil ich klein anfangen wollte, meine Rolle sollte auch ein Lernprozess sein.

SKIP: Musstest du viel trainieren für die Actionszenen? Du bist doch sicher eine gute Schwimmerin ...

Rihanna: Klar! Ich bin ja auf Barbados geboren und hab als Kind viel Zeit mit meinem Dad am Meer verbracht. Ich liebe den Ozean. Aber das körperliche Training war ziemlich hart. Ich musste mit einem Soldaten trainieren, das war zwar brutal, aber echt gut! Die Waffen, die ich im Film trage, waren sehr schwer, und um mich an das Gewicht zu gewöhnen, musste ich stundenlang mit einem Zweieinhalb-Kilo-Sandsack in der Hand rumlaufen.

SKIP: Du rennst in Battleship nur in Uniform rum, ganz anders als wir dich sonst kennen. Wie fandest du das?

Rihanna: Als ich elf war, war ich bei den Kadetten in der Militärschule. Da haben wir auch mit Pistolen trainiert, also kannte ich mich schon ein wenig aus. Und wir haben damals auch Uniform getragen. Die Uniform am Set zu tragen war das Beste am ganzen Film: Sich mehr als einen Monat keine Gedanken über Mode zu machen, quasi nur im Trainingsanzug rumzulaufen, das war wunderbar! Ich habe jede Minute genossen.

SKIP: Und was hältst du von Männern in Uniform?

Rihanna: Uhhh ... Was soll ich dazu sagen? Alex Skarsgård? Einfach nur superscharf! Männer in Uniform sehen aus wie kleine Actionfiguren, nur in realer Größe. Heiß!

SKIP: Im Film versuchst du, die Welt zu retten. Wer ist dein persönlicher Held?

Rihanna: Meine Mom! Das sagt jeder, oder? Sie ist die toughste Frau, die ich kenne. Ich merke, dass ich immer mehr wie sie werde. Jedesmal, wenn ich eine große Entscheidung treffen muss, überlege ich, was sie machen würde. Sie ist super, ein bisschen irre, aber genial. Ich telefoniere täglich mit ihr. Sie hat jetzt auch SMS gelernt und schreibt mir Sachen wie "OMG, ich kanns nicht glauben, dass sich Heidi und Seal getrennt haben!" So peinlich! (lacht)

SKIP: Wie geht es mit deiner Karriere weiter, willst du mehr Filme machen?

Rihanna: Definitiv! Ich würde gern einmal in einer Komödie spielen, am besten in einer Liebeskomödie, ich würde gern mal eine etwas weniger toughe Rolle ausprobieren. Aber ich will mich nicht auf ein Genre festlegen. Ich liebe Action, ich liebe alles, was spannend ist. Ich schaue auch gern Horrorfilme, aber ich will in keinem Horrorfilm spielen, da wird mir zu viel rumgeschrieen.

SKIP: Es gibt viele Sängerinnen, die in Ihren Filmrollen auch singen. Hast du auf so etwas keine Lust?

Rihanna: Nein, das will ich auf keinen Fall. Wenn, dann müsste das schon eine Rolle sein, die mir wirklich extrem viel bedeutet, die ich einfach nicht ablehnen kann. Und da gibt es im Moment vielleicht zwei, die ich gern spielen würde, aber die verrate ich nicht. (lacht) Ich möchte nicht, dass die Menschen durcheinanderkommen. Sie sollen Rihanna auf der Bühne als Sängerin sehen und mich im Film als Schauspielerin. Das muss getrennt bleiben.

SKIP: In Battleship bist du dauernd in Bewegung, und auch bei deinen Konzerten kannst du dich voll und ganz auf deinen Körper verlassen. Wie kriegt man so ein Selbstvertrauen?

Rihanna: Ich gebe nicht gerne Ratschläge, aber bei mir wars so: Je öfter ich mich nackt gezeigt habe, desto selbstbewusster wurde ich. Ich musste mich einfach mit der Angst konfrontieren. Man findet immer irgendwas falsch an sich, und man wird unsicher, weil man glaubt, alle anderen sehen einen auch so. Aber hey, fuck it, was kann schon passieren? Irgendwann war mir einfach nichts mehr peinlich. Ich würde diesen Weg allerdings nicht unbedingt jedem empfehlen. (lacht)

Interview: Magdalena Miedl / Februar 2012

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